Wir sind unterwäx

Wir sind gerne munterwäx und nehmen euch auf unsere Reisen mit.

Unsere letztes grosses Abenteuer führte uns auf Land- und Wasserwegen mit Velo, Zug, Bus und Fähre nach Indonesien.

Nun sind wir wieder zurück daheim und im Arbeitsleben, aber weiterhin ab und zu munter unterwäx.

So fuhren wir in den Sommerferien 2018 mit dem Velo nach Südfrankreich ans Mittelmeer. Im 2019 nahmen wir den Zug nach St. Nazaire am Atlantik und pedalten in die Schweiz zurück.

 

Atlantik 2019

Vom Atlantik nach Basel

In den Sommerferien fahren wir von der französischen Atlantikküste in die Schweiz zurück. Da die TGVs auf dieser Strecke keine  Velos mehr transportieren, dauert bereits die Anreise mit den Regio-Zügen (TER) mehr als einen Tag. In St. Nazaire erwartet uns jedoch eine wunderbare Airbnb-Unterkunft mit tollen Gastgebern. Nach drei Tagen am Meer mit viel Wind und Sonne treten wir die Rückreise an. Bis Nevers führen uns schöne Radwege der Loire entlang. Die Strecke ist gut beschildert und wir brauchen die GPS-Daten auf dem iPhone (natürlich mit Komoot) nur in Zweifelsfällen oder in den Städten.

Wir folgen weiter der Eurovelo 6 (vom Atlantik ans Schwarze Meer) und fahren nochmals entlang der Loire, verschiedenen Kanälen, dem Doubs und schliesslich den Rhein-Rhône-Kanälen. Nach 1360 Kilometern erreichen wir Basel.

Die erste Nacht unserer Reise verbringen wir im schmucken Tours.
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In St. Nazaire geniessen wir nach dem 14 juillet leere Strände
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Nach drei Tagen am Meer geht es mit dem Velo los …
Zuerst müssen wir aber die Autobrücke in Richtung Nantes überqueren.
Wir sind erleichtert, dass wir unversehrt auf der anderen Seite ankommen.
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Wir fahren oft der Loire entlang. Baden ist jedoch nicht erlaubt. Die Strömung sei gefährlich und es bestehe die Gefahr von Sandverschüttungen.
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Die Türme des Schlosses in Angers bestehen aus dunklem Schiefer und hellem Tuffstein.
Wir ziehen uns mit der selbstbedienten Fähre über das Flüsschen Authion.
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Wir verbringen die Nacht auf dem luxuriösen, aber günstigen Zeltplatz in Saumur mit Blick auf das Schloss.
Der Schlosshügel ist zwar steil, doch ohne Gepäck schnell zu erklimmen.
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Das Château de Chambord ist wirklich prächtig und hat einen Umschwung von mehr als 5000 Hektaren.
Auch Blois hat sein eigenes Schloss: Château royal de Blois.
Auch Jeanne d‘Arc hat einige Tage in Blois verbracht und wird verehrt.
Wir verbringen einen hitzigen Ruhetag in Orléans.
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An diesen heissen Tagen starten wir früh und fahren meist nur bis am Mittag. Die Temperaturen klettern anschliessend auf über 40 Grad Celsius.
Die Nacht auf dem Zeltplatz in Châteauneuf-sur-Loire ist nicht erholsam. Das Panorama auf das Städtchen ist zwar schön, die Töffli-Rennen ennet der Loire sind aber laut und die Temperaturen heiss.
Die Boote müssen die Höhendifferenzen mit mehreren Schleusen überwinden.
Der Kanal führt über die Loire.
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In Nevers gönnen wir uns ein Mittagsbuffet und ein Hotelzimmer.
Montceau-le-Mines
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Wir fahren nun oft Kanälen entlang und überholen die Hausboote. Diese müssen aber auch vor jeder Schleuse warten..
In Chalon-sur-Saône geniessen wir eine Glacé und fahren noch ein Stückchen weiter.
Wir knacken die 1000-Kilometer-Marke.
Im netten Dôle trinken wir leckeren Kaffee.
Der Minotaurus von Besançon.
Place de la Révolution in Besançon
Wir fahren wunderschöne Wege.
Unsere letzte Nacht in Frankreich verbringen wir in Mulhausen; der Temple St-Etienne.
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Eurasien 2017 bis 18

Nach 99 Tagen und 5132 Kilometern trafen wir mit dem Velo in Riga ein.
Als nächstes fuhren wir mit dem Zug nach Moskau und von dort mit der Transsib  mit einem Zwischenhalt am Baikalsee und in der Mongolei nach Peking. Im Anschluss reisten wir während eines Monates durch China, wo wir im Süden die Grenze nach Laos überquerten. Dort trafen wir Käthi und verbrachten zusammen zwei Wochen.  Danach fuhren wir via Thailand nach Burma. Nach einer dreiwöchigen Reise durch das Land, ging es zurück nach Thailand. Wir verbrachten einen Monat in Thailand, davon eine Woche im Spital in Bangkok. Nachdem wir uns auf Koh Phangan erholt hatten, fuhren wir weiter südwärts nach Malaysia. Von Melakka setzten wir mit der Fähre nach Dumai in Sumatra über. In Medan trafen wir Mitte Dezember Claude und reisten mit ihr drei Wochen auf Sumatra. Wir fuhren anschliessend an eine einsame Bucht in Westsumatra und danach südwärts. Unterwegs wurde leider unsere Kamera gestohlen und wir können den Blog nicht mehr optimal bebildern.
Weiter ging es nach Java, wo wir uns hauptsächlich mit dem Zug fortbewegten und schliesslich unser Visum um einen Monat verlängern konnten. Die letzten drei Wochen genossen wir Sonne und Strand auf Bali, bevor wir anfangs März via Singapur nach Hause flogen.